Künstliche Intelligenz als Gehilfe des Finanzchefs

«Künstliche Intelligenz ist eines der wichtigsten Dinge, an denen die Menschheit gerade arbeitet», sagt Google-Chef Sundar Pichai. Er vergleicht die Fortschritte in diesem Bereich mit epochalen Entdeckungen, die wie die Nutzbarmachung des Feuers oder der Elektrizität die Lebensbedingungen vieler Menschen grundlegend verändert haben. Es ist deshalb nicht weiter erstaunlich, dass Google sich voll und ganz einer «Künstliche-Intelligenz-zuerst»-Strategie verschrieben hat.

Bei den klassischen Problemstellungen der KI-Forschung – Spracherkennung, Texterkennung, Bilderkennung – konnten in jüngster Vergangenheit gewaltige Fortschritte erzielt werden. Doch beim Praxiseinsatz der KI geht es eben oft nicht um die klassischen Problemstellungen; mit dem Erkennen ist es hier noch nicht getan, es braucht auch noch ein Verstehen. Texterkennung – als Beispiel – macht heute keine Mühe mehr. Doch was ist erreicht, wenn die Handy-Kamera die Restaurant-Quittung in eine Abfolge von maschinenlesbaren Zeichen zu verwandeln imstande ist? Um diese Informationen im Rahmen einer betriebswirtschaftlichen Ausgabenverwaltung weiterverarbeiten zu können, braucht es Kenntnisse nicht nur der Zeichen, sondern auch von dem, worauf diese Zeichen verweisen. Es gilt die Zusammenhänge einzubeziehen, es braucht den Schritt vom Text zum Kontext.

Grosse Firmen wie Google oder Facebook oder Microsoft können eine «KI-zuerst»-Strategie verfolgen, weil sie über die personellen und finanziellen Ressourcen verfügen, die es braucht, um für das eigene Business massgeschneiderte Software selber zu entwickeln. Fintech-Firmen wie Yokoy haben nun KI so in Software verpackt, dass auch Unternehmen ohne KI-Fachwissen sofort von der Technik profitieren können. Die Yokoy-Software kann beispielsweise aus einer Restaurantquittung oder aus einer Lieferanten-Rechnung Dinge herauslesen, die auf dem Papier gar nicht enthalten sind. Unterstützt werden weltweit alle gebräuchlichen Schriftsystemen und alle gängigen Sprachen.

Diese Lösung präsentiert sich als Cloud-basierte Integrationsplattform, die Spesenabrechnungen und Lieferantenrechnungen mit Informationen aus externen Datenquellen anreichert und für firmeninterne Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) aufbereitet. Sie ist für den Informationsaustausch mit betriebswirtschaftlicher Standardsoftware vorbereitet: Unterstützt werden gängige Schnittstellen (REST-API und andere) und die Produkte vieler Anbieter wie SAP, Abacus, Sage, MS Dynamics. Der Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit der Daten bleiben dabei stets gewährleistet.

Wie wird KI für die Zukunft der Finanzen genutzt? Was ist die Realität der KI und was bleibt ein Wunschtraum? Vertiefe Dich ins Thema mit unserem Whitepaper "KI zwischen Wunsch und Wirklichkeit".

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